2. Pokalrunde in Nürnberg

2. Pokalrunde in Nürnberg

Es stand der „Dütschi Cup“, wie wir Schweizer zu pflegen sagen, terminlich auf dem Programm. Letztes Jahr in der zweiten Runde an Gladbach gescheitert, erwartete uns diesmal eine Vertretung der unterklassigen Mannschaften als Gegner. Unsere Freunde aus Nürnberg erwarteten uns. Freunde deswegen, weil es wohl in der Bundesliga keine Partie gibt, bei welchem man mit einem Gästeschal in der Fankurve der Heimmannschaft stehen kann. Schade war diese Pokalrunde unter der Woche angesetzt. Es machten sich trotzdem ein paar wenige Schweizerschalker auf den Weg zu den Franken.

Nürnberg hatte in etwa mit dem gleichen Saisonstart zu kämpfen, wie wir Schalker. Eine tolle Mannschaft auf dem Papier, aber das zählbare blieb bis zum letzten Sonntag aus, wo man den ersten der „Zweiten“ mit 2:0 wegputzte. So holte man sich vertrauen für die bevorstehende Pokalpartie.

Von Beginn an zeigte der Erstligist den Klassenunterschied. Schalke ging in der 20. Minute durch Konoplyanka früh in Führung. Allerdings hatte Nürnberg mit Matavz in der 8. Minute und Schalke mit Konoplyanka in der 16. Minute je eine hochkarätige Chance. Huntelaar in der 31. Minute und Konoplyanka in der 45. Minute rundeten die sehr gute Mannschaftsleistung zum Pausenstand vom 0:3 ab. Allerdings setzte der Club nach seiner ersten Chance nicht wirklich viel dagegen an. Nach dem Pausentee hatte Schalke, wieder durch Konoplyanka, die erste grösste Chance. Torhüter Kirschbaum hielt hervorragend. In der 59. Minute wurde der Schuss von Burgstaller durch Baba ins eigene Tor abgelenkt. Kurz darauf hätte Baba seinen Fehler wieder gut machen können, doch mit seinen Schuss in der 63. Minute traf er nur den Pfosten. In der 66. Minute säbelte Junior Caicara Behrens so richtig unnötig im Strafraum um und so wurde der logische Elfer zum 2:3 verwandelt. Spätestens jetzt erwachte auch der letzte Nürnberger in der Fankurve. Schalke verlor nun seine Dominanz aus der ersten Hälfte endgültig. Nürnberg drückte und wollte den Ausgleich anstreben. Die wohl beste Chance hatte Salli in der 75. Minute. Durch das schwache Auftreten von Schalke zitterte man jedoch bis zum Schlusspfiff.

 

Resümee
Eine Tolle erste Halbzeit reichte für den Sieg. Was nach der Pause von Schalke abgeliefert wurde, war schon bedenklich. Man hätte vor 28281 Zuschauer auf 1:4 erhöhen können, aber die Chance wurde nicht genutzt. Normalerweise werden mangelnde Chancenauswertungen zum Verhängnis. Zumindest hätte man nach einem solchen Vorsprung nicht noch zittern dürfen. Nürnberg zeigte nach einer verschlafenen ersten Hälfte in der zweiten Halbzeit Charakter. Dadurch wurde die Partie nochmals spannend.

 

Auslosung
Wir bekamen von der Losfee SV Sandhausen aus der Zweiten Liga zugeteilt. Die Achtelfinals werden am 07. und 08. Februar 2017 ausgetragen.

 

Für einmal aus einer anderen Perspektive

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Mozart / 654

 

 

 

 

 

 

 

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