Auswärtsfahrt nach Wolfsburg

Auswärtsfahrt nach Wolfsburg

Die Reise
Diesmal stand Wolfsburg auswärts auf dem Programm. Wie angekündigt fuhr man mit einen 9-Sitzer Bus in einer Tagesreise. Angeblich soll Wolfsburg etwas vor Schalke liegen. Jedenfalls hatte ich im Vorfeld eine solche Meinung bei der Anmeldung vernommen. Korrekterweise ist Wolfsburg jedoch eher etwas nach Schalke, aber noch vor Berlin. Die Fahrt verlief problemlos. Einzig bei der Gaststätte für den Mittagsrast hatte man sich ein wenig vergriffen, weil dort gerade Umbauarbeiten von statten gingen und das Angebot auf ein Minimum reduziert wurde. An diesem Tag war es grau und kühl. Der Lichtblick in Wolfsburg war, dass man unmittelbar vor dem Gästeeingang parkieren konnte.

Es waren grössere Wartezeiten für den Zutritt zum Stadion angesagt. Weil nur jeweils 2 Stk. an Drehkreuzen für die jeweiligen Blöcke zur Verfügung standen. Hier gibt es ganz klar zu wenige Eingänge und mit den lebenshohen Drehkreuzen für den kontrollierten Einlass hat auch der DFB die in ihren Statuten unter Punkt Sicherheit sicher am Ziel vorbeigeschossen.

Die Ultras stürmten noch den Oberrang. Ein Ordner stellte sich zuerst noch in den Weg, bis er schlussendlich dem Druck nachgab. Und die Polizei? Die wartete beim Eingang unten auf der Treppe und schaute dem Treiben zu. Schliesslich wollte man doch nicht ganz tatenlos zusehen. Beim Zeitpunkt, als noch die letzten 4-5 durch wollten, kamen sie dann angerannt, schlugen auf dessen ein und nahmen dann noch die allerletzten fest. Die Rückfahrt verlief ohne besondere Vorkommnisse.

 

Das Spiel
Für einmal gab es keine personellen Umstellungen in der Startformation im Vergleich zum letzten Spiel. Nach der ersten Hälfte fragte man sich schon, warum tun wir uns immer wieder solche Reisen an, wenn nur Taktikgeplänkel und defensive Absicherung beider Mannschaften angesagt sind. Rodriguez von Wolfsburg hatte in der 3. Minute hatte die Grösste mittels Freistoss. Unsere Königsblauen erspielten sich in der 25. Minute der ersten Hälfte die erste Chance durch Meyer mit einer verzogenen Direktabnahme nur knapp. Kurz vor dem Pausenpfiff vergab Meyer mittels eines Flachschuss, der knapp am Tor vorbei ging.

Nach dem Pausentee übernahmen die Schalker die Initiative. In der 47. Minute vergab Meyer aus spitzem Winkel und in der 49. Minute scheiterte Goretzka. Innert kürzester Zeit war mehr los als in der gesamten ersten Halbzeit. In der 61. Minute sorgte ein nicht geahndetes Foul im Strafraum für Aufregung bei den Schalkern und uns auf der Tribüne für grosse Aufregung. Nach einem Eckball gelangte der Ball zu Höwedes, der zum Abschluss kam. Allerdings wurde er von hinten in den Fuss entscheidend gestört. Weiterspielen entschied Schiedsrichter Zwayer. Zwar wechselte Wolfsburg 2 Mal (Vieirinha und Didavi) frische Offensivkräfte ein, aber am Spielgeschehen von Wolfsburg änderte sich fast nichts. Eine der grössten Chancen hatte Schöpf in der 71.Minute. Er tauchte frei vor Benaglio auf, traf aber mit seinem Schuss nur das Knie des Schweizer Torhüters im Dienste von Wolfsburg. Goretzka traf mit einer Direktabnahme in der 82. Minute ins rechte Toreck zum den verdienten Siegtreffer für Schalke und bescherte sogleich auch den ersten Auswärtssieg der Saison

 

Wolfsburg – Schalke 0:1 (0:0)

Volkswagen Arena: 30000 (ausverkauft)
Schiedsrichter: Felix Zwayer

Tore:
82.Min. Goretzka

Schalke:
Fährmann, Höwedes, Naldo, Nastasic, Geis, Schöpf, Goretzka, Bentaleb (86‘ Stambouli), Kolasinac, Choupo-Mouting (90+3’ Kehrer), Meyer (90+2’ Baba),

Wolfsburg:
Benaglio, Träsch, Bruma, Rodríguez, Gerhardt, Seguin (81’ Guilavogui), Gustavo, Błaszczykowski , (55‘Ismaël) Arnold, Caligiuri (65’ Didavi), Gomez, Ismaël

Verwarnungen:
Schalke
77.Min. Höwedes
85.Min. Kolasinac

Wolfsburg
38.Min. Bruma
69.Min. Seguin

Andere Verwarnungen:
keine

 

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Mozart / 654

 

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